Soziale Projekte
Grundschule am Stadtrand
Das Projekt:
Nicht die Dummheit der Kinder, sondern eher die Armut der Menschen und die Abgelegenheit des Ortes drückt die Qualität der Schulbildung. Mangels Geld und mangels politischem Einfluss sind die Klassen sehr groß, die Lehrer überfordert und daher auch leicht entmutigt. Die jährlichen Qualitätskontrollen über den Leistungsstand zeigen, dass diese Schule am untersten Rand der Metropole kapstadt und der Provinz des Western Cape steht.
Leidtragende sind die Kinder, die ohne qualifizierten Schulabschluss später arbeitslos bleiben. Arbeitslosigkeit ist in Südafrika sehr hoch, Arbeit zu finden fast aussichtslos ohne qualifizierten Schulabschluss. Und das in einem Land ohne Arbeitslosengeld oder „Hartz 4“. Das ist der natürliche Nährboden einer sehr hohen Kriminalitätsrate im Land.
Durch die private „Initiative Rainbow Kids“ (siehe: „www.rainbowkisa.com“) ist bereits eine erste Klasse für besonders zu fördernde Schüler der Klassenstufe zwei und drei eingerichtet. Sie machen begeistert mit. Nutznießer sind auch die übrigen Kinder der Ursprungsklasse, da sie nun in einem kleineren Klassenverband unterrichtet werden können.
In der unteren Bildreihe sehen Sie zuerst ein Regel-Klassenzimmer, und dann das neue Sonder-Klassenzimmer
In Zusammenarbeit mit dieser Iniative und einer weiteren, nämlich „einfachhelfen.org“ geht es nun darum, eine weitere Sonderklasse einzurichten. Dabei geht es um die Schüler der Klassen 5 und 6.
Mit Beginn des neuen Schuljahres 2012 konnte bereits eine Lehrerin engagiert werden. Der Unterricht fand bis Ende Februar 2012 in einem provisorischen Klassenraum statt. Nun ist der neue Raum fertiggestellt und bereits in Betrieb.
Neu-Orientierung:
Als Kirchengemeinde müssen wir leider aus der Mitträgerschaft des Projektes aussteigen, da unser anderes Projekt in Manenberg ein verstärktes finanzielles Engagement erfordert.
Das ändert jedoch nichts daran, dass wir ideell nach wie vor hinter dem Projekt der Förderklasse in Sir Lowrys Pass Village stehen. Denn dabei handelt es sich um ein nach unserer Meinung sehr gutes Projekt.
Zweckgebundene Spenden zugunsten dieses Projekts werden wir weiterhin gerne den „Rainbow Kids“ zur Finanzierung der neuen Förderklasse zukommen lassen.
Spendenkonten: Accounts page
Web Sites:
a) Für das Projekt Suppenküche und Schülerpatenschaften: "http://www.einfachhelfen.org/";
b) Für die Rainbow-Kids: Schülerpatenschaften und Fürderklassen: http://www.rainbowkisa.com/
c) Kath. Auslandssekretariat der Deutschen Bischofskonferenz / Spendenkonto in Deutschland: "http://www.auslandsseelsorge.de/";
HOPE Stiftung
HOPE Cape Town wurde im Jahre 2001 gegründet und arbeitet finanziell unterstützt durch die Spenden von Einzelpersonen, Organisationen und Vertretungen anderer Ländern hier in Südafrika und außerhalb des Landes. Starke und auf Dauer angelegte Partnerschaften kennzeichnen das Profil der Arbeit von HOPE Cape Town.
Sozial-Projekt Manenberg
Die Gemeinde Manenberg, mit der wir partnerschaftlich verbunden sind, hat seit 2010 ein Projekt einer Nachschul-Betreuung aufgebaut, getragen von der Amy-Biehl-Fondation.
Infolge von Mafia-Strukturen, Drogen und Armut ist der Township Manenberg kriminell hoch belastet, Raub und Mord sind an der Tagesordnung. Kinder, die ungeschützt in diesem Milieu groß werden, wachsen in diese kriminelle Praxis hinein.
Seit Sommer 2010 werden die Kinder, die sich nachmittags auf den Straßen langweilen und zu gewaltbereiten Gangs zusammenschließen, eingeladen zu Nachmittagskursen im Gemeindezentrum; und zwar von Montags bis Donnerstags von 15 bis etwa 18 Uhr. Es gibt unterschiedliche Gruppen:
Sport, Break-Dance (Foto), Malen, Musik oder Kochen.
Sie werden von fachkundigen Lehrern angeleitet. Die Kinder und Jugendlichen beschäftigen sich kreativ. Das ganze macht ihnen viel Spass. Die Kapazität des Gemeindezentrums ist mit 150 teilnehmenden Kindern/Jugendlichen bereits erreicht. Die Jugend von Manenberg zeigt großese Interesse.
An jedem der Nachmittage bekommen die Kinder und Jugendlichen auch etwas zu essen, täglich abwechselnd zwischen warmem Essen und Sandwiches.
Wir als deutschsprachige Gemeinde wollen diesem Projekt partnerschaftlich zur Seite stehen. Die Pfarrer sind im Gespräch über zukünftige Planungen, Wir stellen dem Projekt Kollekten und Spenden zur Verfügung.

