Krankenbesuche/-salbung

Krankenbesuche

Krankenbesuche und das Sakrament der Krankensalbung

Viele Menschen, die ernsthaft erkranken, können nur schwerlich oder auch gar nicht mehr an gesellschaftlichen Aktivitäten teilnehmen. Sie können sich von der Gemeinschaft ausgeschlossen fühlen und die Gefahr der Vereinsamung wächst. Unsere christliche Mit- und Fürsorge gilt den Kranken und ihren Angehörigen.

Gerne besuchen wir Sie, wenn Sie das wünschen oder organisieren die Krankensalbung.

In der Vergangenheit wurde das Sakrament der Krankensalbung oft als letzte Ölung missverstanden.

Heutzutage wird die Krankensalbung oder heilige Ölung den Kranken gespendet, als heilendes

Zeichen der Nähe Gottes. Sie geht vor allem auf die Aufforderung Jesu an seine Jünger zurück: "Heilt Kranke, weckt Tote auf, macht Aussätzige rein, treibt Dämonen aus! Umsonst habt ihr empfangen, umsonst sollt ihr geben." (Matthäus, Kapitel 10, Vers 8) Und im fünften Kapitel des Jakobusbriefes heißt es in Vers 14-15: "Ist einer von euch krank? Dann rufe er die Ältesten der Gemeinde zu sich; sie sollen Gebete über ihn sprechen und ihn im Namen des Herrn mit Öl salben. Das gläubige Gebet wird den Kranken retten, und der Herr wird ihn aufrichten; wenn er Sünden begangen hat, werden sie ihm vergeben."

 

Muss das Zimmer für die Krankensalbung besonders geschmückt werden?

Nein, das ist nicht nötig. Denn der Priester bringt alle nötigen Utensilien mit: Weihwasser, Krankenöl, Watte, Kerze und ein kleines Kreuz. Schön wäre es, wenn Angehörige ein kleines weißes Tischtuch und einen Blumenstrauß mitbringen.

 

Mit welchem Öl wird der Kranke gesalbt?

Das Öl zur Salbung wird aus Olivenöl und Rosenöl hergestellt. Es ist nicht nur ein Heilmittel, sondern auch Symbol für Reinheit. Das für die Krankensalbung bestimmte Öl wird vom Bischof bei der Chrisam-Messe (zumeist am Gründonnerstag) geweiht und dann in die Pfarreien gebracht.

 

Wie läuft die Krankensalbung ab?

Sie besteht aus drei Teilen: der Eröffnung, dem Wortgottesdienst und der Feier der Salbung.

Der Priester legt dem Kranken schweigend im Gebet die Hände auf den Kopf. Es folgt die Salbung der Innenflächen der Hände mit den Worten: "Der Herr, der dich von Sünden befreit, rette dich, in seiner Gnade richte er dich auf. Amen." Ein Gebet nach der Salbung und das Vaterunser beenden die Feier. Falls der Kranke dies möchte, spendet der Priester die Krankenkommunion. Die Feier endet – ob mit oder ohne Kommunion – mit dem Segen des Priesters.

Über Uns

Die Deutschsprachige katholische Gemeinde am Kap ist die Gemeinschaft aller deutschsprechenden Katholiken (Deutschland, Österreich, Schweiz und Namibia) und deren Familien, die im Bereich der Erzdiözese Kapstadt wohnen. 

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